Erfolgreiche Blockade: die 1,5-Grad-Grenze in Asphalt (#L277) muss bleiben!

Was für eine Aktion! Der Auftakt zu noch viel mehr Widerstand gegen die Zerstörung der Dörfer durch den Tagebau Garzweiler…

Nach der Demo am Sonntag und ersten Bagger-Blockaden am Montag und Dienstag konnten wir (JunepA & Kohle erSetzen) gestern mit 60 Menschen den Abriss der #L277 auf Lützerather Seite den ganzen Tag blockieren! #KeinenMeter der Kohle, denn die #L277 ist die 1,5-Grad-Grenze in Asphalt, weiter darf der Tagebau nicht voranschreiten. Schaut euch gern die Bilder der Aktion auf Flickr und den Pressespiegel der Aktion an. In JunepAs Twitter-Feed lässt sich die Aktion gut nachverfolgen. Die Pressemitteilung lohnt sich auch zu lesen! Alle 23 Personen aus der Gesa kamen noch gestern Abend frei.

Jetzt geht es an euch – kommt ins Rheinland, solidarisiert euch mit Alle Dörfer Bleiben, kämpft gegen RWE und die Klimakrise! Der Abriss der L277 soll sechs Wochen dauern, die Polizei ist für die gesamte Zeit von RWE „angefordert“ worden. Bislang ist die Asphaltdecke aufgerissen worden, wird jetzt abtransportiert, danach kommt ggf. noch der Schotter, vor allem aber irgendwann auch die Bäume.

Seit gestern ist eine Dauermahnwache am Wendehammer der L277 bei Lützerath Teil des vielfältigen Widerstands. Diese, von der Initiative „Kirchen im Dorf lassen“ angemeldete Mahnwache soll für die kommende Zeit ein sicherer Anlaufpunkt und ein Vernetzungsort werden. Dafür brauchen sie euch – kommt dazu! Am besten Anreise per Zug (ggf. +Fahrrad) nach Erkelenz und dann per Bus (alle 30 min) nach Holzweiler Niederstraße, von dort 2,5 km zu Fuß.
Wenn ihr euch vorstellen könnt, mit einer Mahnwachenschicht zu unterstützen, tragt euch hier ein: https://pad.riseup.net/p/BSfiCpNNVwQ9pb90RC8F-keep
Eine Liste mit Dingen, die an der Mahnwache gebraucht werden findet ihr hier: https://pad.riseup.net/p/t1m4YoF6Dxz3zlw2URBL
Aktuelle Infos von vor Ort findet ihr auf Twitter @Kirche_an_Kante

Schon für übermorgen (Samstag, den 25. Juli) ruft Ende Gelände NRW zu weiteren größeren Aktionen auf. Kommt dafür ab Freitag, 24. Juli zur Mahnwache in Lützerath (basale Möglichkeit zum Zelten besteht). Um 20:00 wird es dort ein Aktionsplenum geben. Samstag gehts dann los. Seid kreativ. Samstagabend soll es auch Kulturprogramm/Rave vor Ort geben. #WeAreUnstoppable #KeinenMeter #AlleDörferBleiben #AllegegenRWE #AlleGegenLuecker #NRWE #SystemChangeNotClimateChange #FightCapitalism

Kleingruppenaktionen sind auch explizit gern gesehen („alle kreativen Aktionsformen der Klimagerechtigkeitsbewegung“ sind von ADB zum Support gewünscht).

Schaut für alle aktuellen Infos zu Aktionen und Mahnwachen gern auf den Kanälen von Alle Dörfer bleiben (Website, Twitter @AlleDoerfer).

Kommt in die Dörfer, solidarisiert euch mit den widerständigen Dorfbewohner*innen, kämpft gegen RWEs Klima- und Landschaftszerstörung. Plant in euren Lokalgruppen und NGOs eigene Aktionen. Lasst uns gemeinsam die Basis für den Dörfer-Moment schaffen – one struggle, one fight, Alle Dörfer bleiben, Hambi bleibt!

 

Solltet ihr einen Brief von Polizei oder Staatsanwaltschaft bekommen, lest euch unsere Rechts-Infos durch und meldet euch direkt bei uns.

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